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Die Herausforderungen durch Business User beim User Acceptance Testing

by | Februar 1, 2017

Die Herausforderungen durch Business User beim User Acceptance Testing

Auf einem Testing-Workshop neulich erwähnte ein Kollege, dass er auf viele technische Tester trifft, die ihre eigenen UATs durchführen. Dies schreit schon per Definition vor Ironie. Beim User Acceptance Testing (oder auf gut Deutsch: Anwender-Akzeptanztests) geht es nicht nur darum, dass der Anwender unterschreibt, dass der Fachbereich alles hat, was er benötigt. Es gilt auch als Bestätigung, dass die implementierte Änderung den täglichen Betrieb nicht beeinträchtigt.

 

In einem kürzlich erschienen Artikel auf Software Testing Help.com über die Herausforderungen des User Acceptance Testings erklärt der Verfasser vielmehr: „Es gibt keine schlimmere Situation als die Teams für das Functional Testing zu bitten, UATs durchzuführen.” Der Gedanke, dass funktionelle Fachleute und nicht die Anwender aus den Fachabteilungen das endgültige OK geben, verstärkt die Unsicherheit, die mit Veränderungen einhergeht.

 

Die Rolle des Business User beim UAT

Funktionelle Experten verstehen den Betrieb, aber die Fachanwender (Business User) leben ihn. Professionelle Tester konzentrieren sich darauf, wie der Betrieb funktioniert, während die Business User wissen, wie das Geschäft im echten Leben (also keine Drehbuchrealität) läuft. Ihr betriebliches Wissen hilft ihnen dabei, Szenarien zu entdecken, die die funktionellen Experten nicht erfassen, und können so die Gefahren von Risiken beim Go-Live reduzieren.

 

Unternehmen, die funktionelle Testzyklen durchführen, haben jedoch Schwierigkeiten damit, End User mit einzubeziehen und wälzen das Testing wiederum auf die funktionellen Experten ab. Business User sind mit dem Geschäft beschäftigt. Sie haben nicht die Zeit, ihr fachliches Wissen (ein wichtiger Faktor beim Regressions-Testing) weiterzugeben, die Tests durchzuführen und zu dokumentieren, und währenddessen ihre täglichen Aufgaben weiter wahrzunehmen.

 

Hinzu kommt, dass Business User häufig aufgefordert werden, UATs zu unterstützen, ohne über eine unterstützende Lösung (außer MS Word und Excel, ein Tool, dessen Anwendung für die Business User viel zu mühselig und zeitaufreibend ist), die für das Testing notwendigen Kenntnisse oder die für das Projekt bewilligte Zeit zu verfügen. Viele Unternehmen erklären wiederum, dass Ihre UAT ein ineffizienter und kostenintensiver Prozess ist, bei dem nur selten unterstützende Technologie zum Einsatz kommt.

 

Heutzutage erhält die gegenseitige Ausrichtung von Geschäft und IT eine immer größere Priorität. Damit gewinnt das User Acceptance Testing sowohl von Seiten der geschäftlichen Validierung als auch aus Qualitätssicherungs-Aspekten an Bedeutung. Infolgedessen weiß die IT um die Notwendigkeit einer akzeptablen Lösung.

 

Die Notwendigkeit modernen Testmanagements

Idealerweise sollten UATs mittels einer modernen Lösung für das End-to-End Testmanagement verwaltet und ausgeführt werden, die sowohl für die technischen als auch für die Business-Tester einfach anzuwenden ist. Die Business User können so von Testbenachrichtigungen, kollaborativer Kommunikation, automatisierter Dokumentation, einfachem Fehler-Reporting sowie nahtloser Übergabe der Aufgaben profitieren. Damit können sie den UAT-Zyklus abschließen und sich wieder ihren eigentlichen Aufgaben widmen. Die technischen Tester werden ebenso unterstützt und können die Testeffizienz in allen funktionellen Testzyklen durch das erfasste Business-Wissen (beispielsweise bei den Regressions-Tests) sowie die detaillierte Dokumentation (z. B. für die Fehlerbehebung) steigern.

 

Außerdem liefert die richtige End-to-End Testmanagement-Plattform Testmanagern eine einfache Testplanung, größere Akzeptanz und Echtzeit-Einblicke in die Ausführung jedes Testzyklus. Damit kann die Anwendung geändert, getestet und ausgeliefet werden – alles mit einer erwiesenen Effizienzsteigerung von 30% und einem Go-Live ohne Risiko.

 

UAT leicht gemacht

I Want Risk-Free Change

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