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Kein Frust bei der Migration: So klappt die Umstellung auf SAP S/4HANA reibungslos

by | Januar 16, 2017

Kein Frust bei der Migration: So klappt die Umstellung auf SAP S/4HANA reibungslos

Agile ERP-Systeme sind im Zuge der Digitalisierung gefragt wie nie: SAP S/4HANA gilt dabei derzeit als das effizienteste System. Damit lassen sich Geschäftsprozesse in Echtzeit optimieren. Langfristig sollten außerdem alle Unternehmen umstellen, denn SAP stellt nur noch bis 2025 einen Support für alte Systeme zur Verfügung. Doch die Migration auf die neue SAP Business Suite stellt Unternehmen vor einige Herausforderungen.

Panaya erklärt Schritt für Schritt, wie die Umstellung auf das neue System reibungslos funktioniert.

Die Vorteile von S4/HANA

Das neue System bietet schon jetzt einige Vorteile:

  1. Digitalisierte Geschäftsprozesse – Technologien wie Big Data, Cloud-Computing und mobile Applikationen lassen sich einbinden.
  2. Niedrige Kosten – S/4HANA verbraucht ein geringes Datenvolumen. Dadurch entstehen geringere Aufwendungen in den Bereichen Hardware, Netzwerk und Storage.
  3. Schnelle Reaktionszeit – Ergebnisse von Business-Analysen stehen schneller zur Verfügung.
  4. Konsolidierung der SAP-Landschaft – Durch die Zusammenführung von unterschiedlichen Modulen kommt es zu einer geringeren Komplexität und Fehleranfälligkeit.

Die Hürden einer Migration

Die Vorteile liegen auf der Hand. Wieso also nicht gleich mit der Migration loslegen? Viele Firmen zögern allerdings, weil eine solche Systemumstellung einige Herausforderungen mit sich bringt. Upgrades sind aufwändig, Neu-Implementierungen ebenso. Zudem ist die Einführung ohne Unterstützung recht komplex:

  1. Systeme aufräumen – Um zu vermeiden, dass ungenutzte Daten und Codes mitkopiert werden, sollten Unternehmen ihre Systeme vor der Migration „aufräumen“. Passiert dies nicht, werden ungenutzte Daten mitkopiert und verbrauchen Speicherplatz.
  2. Umstellung auf Unicode – SAP HANA braucht Unicode. Unabhängig vom jeweiligen System oder der EHP-Version muss demnach eine Unicode-Conversion durchgeführt werden. Das ist aufwändig, wenn vorher im alten System einzelne Codesprachen genutzt wurden.
  3. Migration erst ab einer bestimmen Version möglich – Um auf HANA und damit auf S/4HANA umzustellen, benötigen Firmen mindestens EHP 6. Bei älteren Versionen ist ein Upgrade auf ECC 6.0 EHP 7 zu empfehlen.
  4. Risiko langer Downtimes – Während der Migration ist das System für eine bestimmte Zeit nicht zu erreichen. Gerade produzierende Unternehmen fürchten im Hinblick darauf eine zu lange Downtime und zögern die Umstellung hinaus.

Kein Wunder also, dass einige Unternehmen die Umstellung des eigenen Systems hinauszögern. Um Fehler oder Probleme bei der Migration zu umgehen, bedarf es einer umfassenden Kosten-Nutzen-Analyse sowie interner Change-Management-Prozesse. Dafür mangelt es aber häufig an zeitlichen und finanziellen Kapazitäten.

Schritt für Schritt zur reibungslosen S/4HANA-Migration

Was Firmen immer im Hinterkopf behalten sollten: Einfach drauf los zu „migrieren“, ist bei geschäftskritischen Anwendungen wie ERP-Systemen nicht zu empfehlen. In seinem aktuellen Whitepaper Schritt für Schritt zu SAP S/4HANA hat Panaya deshalb vier Phasen für eine erfolgreiche Migration identifiziert.

Möchten Sie mehr über die einzelnen Phasen einer S/4HANA-Migration sowie über die verschiedenen Ansätze erfahren? Weitere Informationen hierzu finden Sie in Panayas kostenlosem Whitepaper: Schritt für Schritt zu SAP S/4HANA.

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