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3 Tipps für super Zusammenarbeit mit Superusern

by | Juli 23, 2014

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3 Tipps für super Zusammenarbeit mit Superusern

Sein Sie ehrlich. Sie brauchen sie, die Business-, Super-, Key-, Fach-User, oder wie man sie sonst mehr oder weniger zutreffend bezeichnet. Für das Testen Ihres ERP Systems sind sie unentbehrlich. Sie sind nun einmal die Experten in ihrem jeweiligen Bereich. Es gibt niemanden, der die fachspezifischen Prozesse besser kennt und daher die notwendigen Tests effektiver durchführen könnte. Leider ist eine spannungsfreie Zusammenarbeit dabei selten eine Selbstverständlichkeit.

Freundschaft mit SAP Super Usern

Freundschaft mit SAP Super Usern

Warum so viel Spannung?

Das Testen ist für Fachnutzer immer eine zusätzliche Belastung. Außer extra Arbeit, die nicht offensichtlich etwas bringt, ist es obendrein Verantwortung, die niemand gerne auf sich nimmt. Die Aufgaben sind zumeist langweilig und zeitaufwändig. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass sie leicht die Lust verlieren, die Aufgaben ans Ende ihrer Prioritäten Liste setzen und es oft zu Verzögerungen kommt.

Im Laufe meiner Karriere habe ich mich unzählige Male mit Problemen bezüglich Superusern auseinander setzten müssen. Hier sind meine 3 top Tipps, wie man die Herzen der User gewinnen kann und gleichzeitig die Effektivität und Qualität des Testprozesses verbessern kann.

  1. Anweisungen dem Nutzerniveau anpassen

Wenn Sie Testszenarien für QA erstellen ist es wichtig sehr detaillierte Testskripte zu verfassen. Business User hingegen, die die zu testenden Funktionen täglich als Routinearbeit benutzen, benötigen keine so ausführlichen Schritt-für-Schritt Anleitungen. Zu viel Detail kann für sie eher nervend sein.

Geben Sie Ihren Superusern gezielt nur so viel Information wie sie brauchen, um eine Aufgabe von Anfang bis Ende durchzuführen, die einzelnen Schritte kennen die Leute oft auswendig.

  1. Templates für Fehlermeldungen simpel halten

Einen Fehler zu erkennen ist für den Fachnutzer ein Kinderspiel. Nicht so einfach ist es jedoch einen klaren Prüfpfad aufzustellen, der es dem IT-Team ermöglicht den Fehler zu reproduzieren um ihn analysieren und korrigieren zu können. Kommen Sie ihnen dabei entgegen und leiten sie Ihre Nutzer durch gezielte Fragen auf den richtigen Weg.

Geben Sie ihnen ein Template mit fünf oder sechs sehr spezifischen Fragen, die auf die von IT benötigte Information abzielt.

  1. Klare Definitionen vorgeben

Sie, als IT-Spezialist wissen genau, was einen kritischen Fehler ausmacht – Woher wissen das aber die User? Hier ist eine klare Definition nötig. Geben Sie Ihren Kollegen aus den Fachabteilungen präzise Spezifikationen, die definieren was einen kritischen Fehler ausmacht, was einem Fehler hohe, mittlere bzw. niedrige Priorität verleiht, damit sie diese korrekt markieren können. Je exakter die Definition, desto akkurater die Fehlerberichte. Dies verhindert Missverständnisse und erspart Ihnen eine Menge Kopfzerbrechen.

 

Dies sind nur drei kleine Tipps, die jedoch die Zusammenarbeit mit den Kollegen aus den Fachbereichen dramatisch verbessern kann. Falls dieses Thema für Sie heiß ist, gibt es inzwischen auch technische Lösungen, die helfen die Kollaboration und das Testing mit SuperUsern zu vereinfachen. Die Panaya Quality Management Cloud bietet eine breite Palette solcher Lösungen. Hier können Sie sich für einen kostenfreien Probelauf anmelden.

Ich hoffe meine Tipps sind hilfreich für Sie. Wenn ja, teilen Sie sie mit anderen. Haben Sie selbst ein paar gute Tipps? Dann fügen Sie diese hinzu. Hierfür gibt es die Kommentar-Option unten. Wir freuen uns über weitere Ideen und auch über Ihre Erfahrungen in der Kooperation mit Key Usern.

 

(Übersetzt von Ruth Trucks. Hier ein Link zum Original)